Mit 25 %
Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge ist die Einkommensteuer auf sämtliche
Kapitaleinkünfte in der Regel abgegolten. Diese Einkünfte brauchen in der
Steuererklärung nicht angegeben zu werden. In manchen Fällen lohnt es dennoch,
sich die Mühe zu machen und die Kapitaleinkünfte in der Steuererklärung
anzugeben. So ein Sonderfall kann z.B. bei Rentnern vorliegen, deren
Kapitaleinnahmen den Sparerpauschbetrag von 801 € bzw. 1.602 € (für
Verheiratete) übersteigen. Für Rentner bzw. für alle Steuerpflichtige, die das
64. Lebensjahr bereits vollendet haben, gibt es nämlich einen zusätzlichen
steuerlichen Abzug – den Altersentlastungsbetrag. Dieser wird prozentual auf
die steuerpflichtigen Einkünfte gewährt und liegt im Veranlagungszeitraum 2009
bzw. 2010 bei rund 30 % und maximal bei ca. 1.500 €.
Wer
allerdings nur Einkünfte aus Renten hat, kann vom Altersentlastungsbetrag nicht
profitieren, andere Einkünfte hingegen schon. Dazu zählen auch die Einkünfte
aus Kapitalvermögen. Um einen möglichst hohen Altersentlastungsbetrag zu
erhalten, kann es sich trotz Abgeltungsteuer lohnen, auch diese Einkünfte in
der Steuererklärung anzugeben.
Aber auch,
wenn neben Renteneinkünften nur Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt wurden,
die allerdings über dem Sparer-Pauschbetrag liegen und nur mit 25 %
Abgeltungsteuer belegt wurden, kann sich der Altersentlastungsbetrag
vorteilhaft auswirken. Allein durch dessen Ansatz kann der persönliche
Steuersatz unter 25 % sinken. Das ist in der Regel der Fall, wenn das zu
versteuernde Einkommen inkl. Kapitaleinkünfte unter rund 16.000 € bei Ledigen
und rund 32.000 € bei Verheirateten liegt. In solchen Fällen wird die zuviel
einbehaltene Abgeltungsteuer erstattet.
Hinweis:
Wir überprüfen
für Sie, ob es sich für Sie lohnt, Kapitaleinkünfte in der Steuererklärung
anzugeben.
RTS STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT KG
Einfach näher dran !
DE-70372 Stuttgart (Bad Cannstatt), Deckerstr.37
Tel.: +49(0)711/9554-0
Fax: +49(0)711/9554-1000
E-Mail-Adresse: kontakt@rtskg.de
Die Menschenberater: Wir beraten keine Nummern, sondern Menschen.