Steuertipps Archiv

10.07.2015: Freistellungsauftrag

Es ist zwar etwas aufwendig, doch mit Freistellungsaufträgen kann viel Geld gespart werden. Wenn Sie Zinsen für Geldanlagen bei der Bank erhalten, müssen diese versteuern werden. Bis zum Steuerfreibetrag (siehe 1.) können Sie sich allerdings von der Besteuerung freistellen lassen. Weiterlesen...

26.06.2015: So sparen Sie mit dem Studium Ihrer Kinder Steuern:

Wer seine Kinder oder Enkel beim Studieren finanziell unterstützt, kann bei der Einkommensteuererklärung viel Geld sparen. Denn häufig übernehmen Eltern oder Großeltern große Teile der Kosten ihres Sprösslings z.B. für Studiengebühren und Fachliteratur, Miete und Fahrtkosten.
Da ist es gut zu wissen, dass diese finanzielle Hilfe bei der eigenen Steuerlast angerechnet wird:

Wer seinen Kindern während der Ausbildung oder dem Studium finanziell unter die Arme greift, dem wird unabhängig der tatsächlich entstandenen Kosten ein Ausbildungsfreibetrag in Höhe von 1.320 € je Kind und Elternteil in der Einkommensteuererklärung abgezogen. Weiterlesen...

16.06.2015: Wer den aktuellen Poststreik für seine Fristversäumnisse beim Finanzamt verantwortlich macht, hat das Nachsehen.

Die „Dienstleistungsfähigkeit“ der Post, also die nicht gewährleistete Zustellung von Postsendungen wurde in den vergangenen Wochen umfangreich angekündigt und war damit vorhersehbar.

Das Gesetz legt in so einem Fall fest, dass es dem Bürger zuzumuten sein, dass er daher auf eine andere, sicherere, Übermittlungswege ausweicht. Dazu zählt z.B. das der Steuerpflichtige seine Steuererklärung selbstständig  in den Behördenbriefkasten einwirft oder fristgerecht seine Unterlagen per Fax schickt. Wer also seine Steuererklärung verspätet eingereicht hat, hat dies in diesem Fall selbst zu verschulden.

Quelle: Landesamt für Steuern, 10.06.2015: Artikel 3284

Die nepalesische Regierung hat nach dem verherrendem Erdbeben international um Spenden gebeten. Die Bundesregierung hat nun steuerliche Regelungen getroffen, die Ihnen das Spenden erleichtern.

Hier finden Sie die komplette Meldung des Bundesfinanzministeriums. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an Ihren Steuerberater der RTS.

21.05.2015: Existenzgründung: die 6 häufigsten Steuerfehler

Wie Sie typische Steuerfehler bei der Unternehmensgründung vermeinen können und dabei bares Geld sparen.

TOP 1: Fehlende Verträge

Beim Unternehmensstart hilft meist die ganze Familie mit, ohne Arbeitsvertrag und Gehalt verschenken dabei jedoch alle Steuern. Denn bei der Einkommensteuer hat jeder Familienangehörige, ob Uropa oder Nachwuchs, Freibeträge die meist ungenutzt verfallen. Über die Arbeitskraft hinaus, stellen Familienmitglieder oftmals auch Geld oder Räumlichkeiten zur Verfügung. Auch hier ist es steuerlich sinnvoll, Kredit- bzw. Mietverträge abzuschließen.

TOP 2: Fehler bei der Umsatzsteuer

Bares Geld wird dann verschenkt, wenn die Rechnungen nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Wird beispielsweise keine Mehrwertsteuer ausgewiesen, erkennt die Finanzverwaltung den Vorsteuerabzug nicht an. Unser RTS-Steuerberater-Tipp: mit einer steuerlichen Beratung vor der Unternehmensgründung umgehen Sie solche Stolperfallen.

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04.05.2015: Kinderbetreuungskosten: So sichern Sie sich den vollen Sonderausgabenabzug

Sie erhalten von Ihrem Arbeitgeber einen steuerfreien Zuschuss für die Kindergartenkosten? Wir verraten Ihnen, was Sie als Eltern unternehmen müssen, um sich dennoch den vollen Sonderausgabenabzug zu sichern.

 

Das sind die Fakten:

  • Kinderbetreuungskosten mindern nach dem Einkommensteuergesetz mit bis zu zwei Drittel der tatsächlich angefallenen Kosten das zu versteuernde Einkommen.
  • Der Sonderausgabenabzug ist pro Jahr und Kind auf 4.000 € begrenzt.


Und was passiert, wenn der Arbeitgeber die Betreuungskosten steuerfrei bezuschusst?

Das Bundesfinanzministerium verliert in seinem BMF-Schreiben kein Wort darüber, wie das Finanzamt zu verfahren hat, wenn der Arbeitgeber die Kosten zur Betreuung der Kinder steuerfrei bezuschusst. Die daraus entstandene Rechtslücke bietet deshalb zu Ihren Gunsten genügend Auslegungsspielräume. Das Finanzamt argumentiert in dieser Sache, dass beim Steuerzahler kein Abzug von seiner Steuerlast erfolgen kann, wenn er mit den Kosten finanziell nicht belastet wird. Außerdem erfolge dann eine Doppelbegünstigung für ein und dasselbe Kind durch die steuerfreie Arbeitgeberleistung und den Sonderausgabenabzug. Nun kommt es auf die Gegenargumentation an. weiterlesen...

Quelle: WISO SteuerBrief: Dr. Hubert Humm, Dr. Schulte, Dr. Humm & Partner

 

02.04.2015: Praxistipps für ein konsequentes und abgestimmtes Forderungsmanagement

Teure Zwischenfinanzierung über den Kontokorrentkredit ist für viele Unternehmen alltägliche Lösung zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen. Dabei schlummert ungeahntes Kapital in vernachlässigtem Aktiva.

„Effizientes Forderungsmanagement“ lautet das entsprechende Stichwort. Neben dem Gedanken der Kostenminimierung können verspätete Zahlungseingänge auch schnell die Existenz des gesamten Unternehmens gefährden. Damit Sie eine schlechte Zahlungsmoral Ihrer Kunden in den Griff bekommen haben wir für Sie die wichtigsten Praxistipps für ein Forderungsmanagement zusammengefasst: weiterlesen...

24.03.2015: Wie Sie sich auf das nächste Bankgespräch vorbereiten

Bankgespräche stellen oft eine Herausforderung für den Unternehmer dar. Diese kleine Checkliste hilft Ihnen, sich optimal auf das Gespräch mit der Bank vorzubereiten:

  • Sie haben sich vor dem Gespräch intensiv mit den Details Ihres Zahlenwerks beschäftigt und können der Bank daher zeigen, dass Sie Ihre Zahlen im Griff haben.
  • Sie erläutern Ihre künftigen Strategie anhand Ihrer Unternehmensplanung und untermauern Sie mit Hilfe konkreter Zahlen.
  • Als Firmeninhaber können Sie Abweichungen von den Planzahlen begründen und können diese durch ein übergreifendes Controlling nachvollziehen. Sie haben Abweichungen außerdem bereits über monatliche Soll-Ist-Vergleiche festgestellt und direkt berichtet.
  • Vor dem Gespräch ziehen Sie Branchenreports zu Rate und sind daher auf dem neuesten Stand. Denn auch die Banken nutzen die betriebswirtschaftlicher Kennzahlen dieser Branchenreports, um Aufschluss über die Lage Ihres Unternehmens zu erhalten.

05.02.2015: Winterdienst - sind die Kosten abzugsfähig?

Im Winter trifft den Eigentümer oder auch den Mieter dieselbe Verpflichtung zur Reinigung und Schneeräumung von öffentlichen Straßen und (Geh-) Wegen. Die Kosten eines hierfür beauftragten Winterdienstes sind nun nach neuer Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes in der Einkommensteuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistung abzugsfähig. Die steuerliche Begünstigung begründet der BFH, entgegen der Meinung der Finanzverwaltung, darauf: Der Winterdienst dient dem Haushalt, steht im unmittelbaren, räumlichen Zusammenhang zum Haushalt und wird normalerweise durch ein Familienmitglied bzw. Mitbewohner erbracht.

Quelle: Artikel "Winterdienst und Schornsteinfeger" aus der Unternehmen.Informieren. Februar 2015

26.01.2015: Totalverlust der Buchführungsunterlagen

Schätzung der Vorsteuerbeträge aufgrund Totalverlust der Buchführungsunterlagen


Beim Verlust der kompletten Buchführungsunterlagen droht die Vorsteuerschätzung durch das Finanzamt. Mitarbeiter der Buchhaltung oder des Steuerberaters eignen sich wohl nur in den seltensten Fällen als Zeugen für einen korrekten Vorsteuerabzug.

In einem Streit vor dem Bundesfinanzhof (BFH) konnte der Steuerpflichtige bei einer Prüfung dem Finanzamt keine Buchführungsunterlagen mehr vorlegen. Die gesamten Belege, sowie die EDV-Anlage mit der Datensicherung, sei vom Betriebsgelände gestohlen worden. Da der Steuerpflichtige die geltend gemachten Vorsteuerbeträge nun nicht mehr nachweisen konnte, erkannte das Finanzamt lediglich 60 % der Beträge an. Die Schätzung stützte sich auf Ergebnisse vorangegangener Prüfungen bei dem Steuerpflichtigen. Der BFH gab dem Finanzamt Recht. Zwar könne die Buchhalterin bezeugen, dass für den Vorsteuerabzug auch ordnungsgemäße Rechnungen vorlagen, nicht jedoch ob die in Rechnung gestellten Leistungen vom Unternehmer auch tatsächlich bezogen wurden.

Mit unserer digitalen Finanzbuchhaltung bieten wir Ihnen die elektronische Archivierung Ihrer Buchhaltungsunterlagen, sodass Sie sich um einen Verlust keine Sorgen mehr machen müssen.

Quelle: BFH-Urteil v. 23.10.2014, V R 23/13

17.12.2014: Verfassungsgericht kippt Erbschaftsteuer

Heute hat das Bundesverfassungsgericht entschieden: die Erbschaftsteuer ist in zentralen Punkten verfassungswidrig. Das Ende der schenkungssteuerfreien Vermögensübertragung hat große Tragweite für die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft...weiterlesen

16.12.2014: Bleiben die Vergünstigungen für Betriebsvermögen in der Erbschaftsteuer rechtmäßig?

Am 17. Dezember 2014 wird das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sein Urteil verkünden, ob Erben von Betriebsvermögen im Vergleich zu Erben von Privatvermögen zu stark privilegiert werden, wird am 17. Dezember 2014 vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) diskutiert...weiterlesen

01.12.2014: Gesetzesänderungen für 2015

Mit der nahenden Weihnachtszeit steht auch schon wieder der nächste Jahresabschluss bevor. Und wie jedes Jahr hat unser Gesetzgeber wieder eine Vielzahl an Neuerungen im Steuerrecht vorgeschrieben, wie zum Beispiel

  • dem StÄndAnpG-Kroatien
  • der Umkehr der Umsatzsteuerschuld bei Bauleistungen
  • dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zur Erbschaftsteuer sowie
  • das Jahressteuergesetz 2015.

Treffen Sie zum Jahresende die richtigen Maßnahmen für Jahresabschluss, Steuererklärungen und Finanzen. Wir stehen als Beratungspartner in allen Bereichen an Ihrer Seite.